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Zusätzliche Schutzausrüstung

Atemschutzgeräte

Atemschutzträger

Eine Art der Sonderausrüstung des Feuerwehrmannes ist das Atemschutzgerät (Pressluftatmer).

Dieses schützt den Feuerwehrmann im Einsatz vor Giften die sich in der Atemluft befinden.

Der Einsatz dieses Gerätes ist begrenzt, da die Pressluftflaschen nur eine bestimmte Menge an Luft enthalten. Je nach Anstrengung reicht einem Feuerwehrmann die Luft für ca. 20 Minuten. Dabei wird immer truppweise vorgegangen, das bedeutet das immer zwei Feuerwehrmänner vorgehen und auch wieder zusammen zurückkommen – auch wenn einer der beiden Feuerwehrmänner immer noch ausreichend Atemluft besitzt um noch einige Minuten weiter arbeiten zu können.

Hitzeschutzausrüstung Form III

Hitzeschutzanzug

Form III : bestehend aus Jacke mit angearbeiteter Kopfhaube, Hose, Handschuhen und Hitzschutzstiefeln.

Die Sichtscheibe ist eine goldbedampfte Hitzschutzscheibe die 150×250 mm groß ist. Die goldbedampfte Sichtscheibe soll bewirken, das die enorme Hitzestrahlung und das Licht absorbiert wird. Der Anzug darf

nur in Verbindung mit Atemschutzgeräten getragen werden. Anwendungsgebiet sind Einsätze bei denen man z.B. für den Löschangriff sehr nah an das Feuer gehen muss. Das Gewicht beträgt ca. 13,4 kg.

Chemikalienschutzanzug (CSA)

Chemikalienschutzanzug

 Einteiliger Chemikalienschutzanzug zum Schutz gegen feste, flüssige und gasförmige Chemikalien. Atemschutzgerät und Helm werden unter dem Anzug getragen und sind somit geschützt. Um einen großen Überblick zu haben ist auch eine große Sichtscheibe eingebaut.

Bei Unfällen in Chemieanlagen oder bei Verkehrsunfällen mit chemischen Gefahrgut wird dieser Schutzanzug verwendet.

Das Gewicht liegt bei ca. 8 kg.

Kontaminationsschutzkleidung

Kontaminationsschutzanzug

Dies ist eine Gesamtkörperschutz-Kombination aus NOMEX III-Material, permanent antistatisch und flammhemmend sowie wasser- und ölabweisend imprägniert. Die Anwendungsgebiete sind z.B. bei Verkehrsunfällen mit radioaktiven Gefahrgut zum Schutz des Geräteträgers vor staubförmigen und flüssigen, radioaktiven Isotopen.

Der Anzug schützt aber nicht vor radioaktiver Strahlung.

Das Atemschutzgerät wird über dem Anzug getragen.

Das Gewicht beträgt ca. 1,1 kg.

Sicht- und Schnittschutz

Schnittschutz

 Die Latzhose ist aus wasser- und schmutzabweisendem Mischgewebe mit eingenähter KWF-geprüfter Schnittschutzeinlage, d.h. sollte während der Sägearbeiten der Feuerwehrmann mit dem Schwert der Motorsäge abrutschen und damit gegen sein Oberschenkel kommen, verfängt sich die Kette in dem Spezialgewebe der Hose und der Feuerwehrmann bleib unverletzt. Die Jacke ist ebenfalls aus dem gleichen Material aber ohne Schnittschutz.

Der Forsthelm besitzt einen Gehörschutz und ein Gesichtsschutzgitter aus Kunststoff. Anwendungsbereiche sind z.B. Sägearbeiten an umgestürzten Bäumen die eine Straße blockieren.

Wathose (Kanalhose) 

Wathose

 Die Wathose besteht aus beschichtetem Spezialgewebe ist abriebfest, widerstandsfähig gegen Öle, Fette und verdünnte Säuren.

Die Anwendungsgebiete im Einsatz sind z.B. bei Hochwasser oder überfluteten Keller nach einem Rohrbruch.